Wikifolio Euro Am Sonntag


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On 28.01.2020
Last modified:28.01.2020

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Was gibt es über das Wikifolio Euro am Sonntag zu wissen?

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Wie hoch ist das Risiko und die Rendite? Eindeutige Favoriten waren Aktien, die man bislang eher bei den Verlierern der Krise einsortierte.

Die erfolgreichen Lockerungen in Gastronomie und Handel, der Hoffnungsschimmer für den Tourismus, dass im Sommer wohl doch Urlaub im europäischen Ausland möglich ist, haben die Kurse branchennaher Werte etwa des Tourismus getrieben.

Das Papier des Autovermieters Sixt legte fast 20 Prozent zu. Die Attacke auf den hartnäckigen Widerstand bei 67 Euro war druckvoll, es bleiben aber Zweifel, ob ein rascher Sprung darüber gelingt.

Die Frage dahinter: Verlaufen die Lockerungen reibungslos oder gibt es Rückschläge? Diese Frage lässt sich kaum beantworten, doch der starke Kursanstieg bei Sixt lässt vermuten, dass hier erst einmal eine Verschnaufpause anstehen dürfte.

Auch die Rückkehr der Nachfrage in der Automobilindustrie hängt stark von der Stimmung in Wirtschaft und bei privaten Haushalten ab.

Rechnen Unternehmen und Konsumenten mit einer raschen wirtschaftlichen Erholung, dürften auch Hersteller wie Volkswagen bald wieder mehr Autos in Deutschland verkaufen.

Beim Outperformer Hypoport sieht die Lage hingegen anders aus. Das Unternehmen ist alles andere als ein Zykliker, schon lange kein ausgemachter Corona-Verlierer.

Hier treiben anhaltende Niedrigzinsen die Immobiliennachfrage, zudem schiebt die Digitalisierung an. Die Aktie steht kurz vor einem neuen Allzeithoch.

Doch Chef Dan Schulman berichtete zugleich von einem herausragenden April, von einem Boom wegen Corona, die Aktie zog nachbörslich auf ein neues Allzeithoch an.

Auch Morphosys kletterte bereits vor den Quartalsergebnissen und beschleunigte danach kräftig. Die Biotechfirma hat nach Vorjahresverlusten einen Gewinn gemeldet, Grund dafür ist die Vermarktungskooperation mit Incyte für Tafasitamab.

Facebook war nach unerwartet starken Quartalszahlen an der Wall Street gesucht. Ähnlich hohe Gewinne hatte zuvor Alphabet verbucht.

Die Tesla-Aktie hat sich seit dem Tief im März beinahe verdoppelt. Seit Depotaufnahme hat die Tesla-Aktie beachtliche 40 Prozent gebracht.

Dabei legte auch das VW-Papier im Wochenverlauf stark zu. Dank der Nachkäufe zu niedrigen Kursen nähert sich die ehemals tiefrote Position inzwischen dem grünen Bereich.

Vor allem Zykliker wie die mit guten Zahlen aufwartende Siltronic waren in den vergangenen Tagen gefragt.

Bei Washtec fielen die Quartalszahlen schwach aus, die Prognose ist obsolet, die Kursverluste hielten sich aber in Grenzen. Nach dem fulminanten Kurssprung hat Tesla eine Konsolidierung eingelegt.

Mit rund sieben Prozent Minus lässt sich allerdings nach einer Rally von über 40 Prozent gut leben. Ich habe die Kursschwäche zum Nachkaufen genutzt.

Die Techs gönnten sich nach guten Vorwochen eine Verschnaufpause, manche Anleger nahmen die teils beträchtlichen Gewinne bei Papieren wie Apple oder Microsoft mit.

Der Ölcrash machte sich vorrübergehend in einem abermaligen Abtauchen der Zykliker bemerkbar. So verloren etwa Siltronic, Washtec und Volkswagen.

Noch schwächer war Puma, hier belastet der anhaltende Shutdown im Handel. Super lief es hingegen bei Sartorius, die Aktie stieg nach überraschender Prognoseanhebung gegen den negativen Markttrend.

Beeindruckende Stärke zeigt weiter Hypoport. Börsianer überzeugen die Vorteile des Geschäftsmodells: Im Immobilienbereich profitiert das Unternehmen vom Zinstief und zusätzlich vom Digitalisierungstrend.

Seit Jahresanfang liegt das Depot über sieben Prozentpunkte vor dem Leitindex. Die lange unauffällige Aktie von Shop Apotheke hatte sich zuletzt zum Highflyer entwickelt.

Das dürfte den Onlineanteil bei rezeptpflichtigen Arzneien erhöhen. Wegen der hohen Nachfrage stockten die Niederländer auf und nahmen statt geplanter 55 nun 65 Millionen Euro ein, die zum Kapazitätsausbau und für neue Projekte eingesetzt werden.

Zykliker wie Volkswagen, Sixt, Infineon oder Siltronic lieferten die höchsten Kurszuwächse in der starken Börsenwoche. Die Kennziffer gibt an, wie hoch das prozentuale Verlustrisiko ist, das eine Aktie in einer Woche mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht überschreiten sollte.

Allerdings können sich die Gewichte durch Kursbewegungen mit der Zeit verschieben. Nun also der umgekehrte Fall: Der deutsche Aktienmarkt hat eine echtes Kursfeuerwerk gezündet.

Da konnte die VaR-Strategie zwar deutlich zulegen, hat aber weniger Rendite abgeworfen als der Leitindex. Allerdings hat das Depot diese Rendite unter deutlich geringeren Rückschlägen erzielt und so die Nerven der Anleger geschont.

Das neue Jahr hat heute gleich den ersten VaR-Check gebracht. Deshalb haben wir sie heute verkauft und stattdessen das Papier der Deutschen Börse ins Depot genommen.

Das nächste Mal überprüfen wir den VaR-Indikator am Still und starr ruht der See. Und zwar aus drei Gründen: Der Indikator steht aktuell bei 5,0 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte tiefer als vor vier Wochen.

Das bedeutet, dass an der deutschen Börse wieder mehr Ruhe eingekehrt ist. Der VaR zeigte auch keine Veränderung in der Depotzusammensetzung an.

Deshalb haben wir das Portfolio am Freitag nicht umgeschichtet. Angenehmer Nebeneffekt: Dadurch fallen auch null Transaktionskosten an, das nehmen wir als kleines Nikolausgeschenk gerne mit.

Januar Bis dahin wünschen wir Ihnen eine schöne Adventszeit, erholsame Weihnachtstage und einen hervorragenden Rutsch ins neue Jahr! Die Aktienmärkte sind in bester Laune.

Die Rezessionssorgen nehmen ab. Und die Notenbanken stehen parat, um die Märkte weiter mit Liquidität zu versorgen. Aber er hat sich immerhin über der Marke von Die beiden letzten Jahre zeigen somit exemplarisch, was von unserer risikomindernden Anlagestrategie langfristig zu erwarten ist: in Bullenmärkten weniger Gewinne als beim DAX, aber in Krisenphasen auch spürbar weniger Verluste.

Das langfristige Ziel dabei ist immer, eine besseres Rendite-Risiko-Verhältnis zu erzielen als der Index.

Und das ist seit Auflage der VaR-Strategie gelungen. Er stand am Freitag auf dem gleichen Niveau wie vor vier Wochen.

Das ist ein Kaufsignal. Somit bleiben wir weitere vier Wochen in Aktien investiert. Das sind fast die gleichen wie in den vergangenen vier Wochen.

Vier Wochen später hat die Stimmung schon wieder gedreht. Beim Check am Freitag stand er bei 5,4 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte tiefer als vor vier Wochen.

Das entspricht einem klaren Kaufsignal. Folglich bleiben wir auch die kommenden vier Wochen in Aktien investiert. Allerdings haben wir zwei Veränderungen im Portfolio vorgenommen.

Aber für eine regelbasierte Strategie, die darauf ausgerichtet ist, die Verlustrisiken abzufedern, kann sich die Wertentwicklung durchaus sehen lassen.

Oktober statt. Das war haarscharf. Dass die Nervosität an der deutschen Börse zuletzt spürbar zugenommen hat, war nicht zu übersehen.

Um 0,9 Prozentpunkte ist er in den vergangenen vier Wochen geklettert — auf jetzt 6,0 Prozent. So aber bleiben wir investiert.

Und der Check der einzelnen Aktien? Der brachte diesmal zumindest eine kleine Veränderung. Euro am Sonntag. Letzter Login: Max Verlust bisher.

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1 Kommentare

  1. Kesida

    Wacker, Ihre Phrase wird nГјtzlich sein

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